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Tomatensaucen herstellen mit unterschiedlicher Konsistenz

 

Neben der Herstellung von Marmeladen, Gelees und bekömmlichen Babybrei eignen sich Passiergeräte vor allem auch für die Herstellung von Saucen unterschiedlichster Couleur. Somit sind Passiergerät nicht nur unverzichtbare Küchenhelfer für das Herstellen von “Randprodukten” , sondern berühren auch eines der Kernthemen eines jeden guten Essens. Speziell beim Grillen wird oft auf fertige Saucen zurückgegriffen, was jedoch oftmals dem Geschmack abträglich ist. Mit selbst hergestellten Saucen lässt sich nicht nur der Eigengeschmack des Grillgutes besser herausstellen, sondern es lässt sich auch eine feinere Nuancierung nach eigenen geschmacklichen Kriterien vornehmen.

Insbesondere beim Grillen mit Kontaktgrills, welche über Fettablaufrillen und Fettauffangbehälter verfügen, wird das Grillgut fettärmer zubereitet und ist dadurch ein wenig trockener, gleichzeitig treten die Röstaromen stärker in den Vordergrund.

 

Dabei sind Grundbestandteile vieler geeigneter Saucen Tomaten (am besten vollreif), seien sie nun passiert, püriert, oder gehackt. Dabei eignen sich insbesondere nicht nur feine Saucen für gegrilltes Rind, Schwein und Wild (insbesondere Hochwild).

Mit einer säuerlichen und zugleich fruchtigen Note können so beispielsweise gehackte Tomaten  einen guten Kontrapunkt zu den oben genannten kräftigen Fleischgerichten bilden.

vollreife Tomaten

 

Rezept für eine recht grobe “Sauce”

3-4 große vollreife (wenn möglich weichere Tomaten)

2 Schalotten(da etwas milder im Geschmack als normale Zwiebeln)

1 EL Balsamico, oder 1/2 EL Zitronensaft(je nach Belieben)

Pfeffer; Salz

1/2 – 1 EL Petersilie

 

Tomaten zuerst achteln, und dann kleinschneiden, Schalotten fein würfeln und dazugeben, anschließend das Ganze mit Pfeffer und Salz abschmecken und mit Balsamico abschmecken, anschließend bis zur gewünschten Konsistenz mischen.

grobe Tomatensauce

 

Rezept für recht feine Tomatensauce

4-5 vollreife (wenn möglich schon ein wenig weich)

1 TL gehackt Petersilie

TL gezupftes Basilikum

Pfeffer; Salz

 

Um die Tomaten später besser häuten zu können, sollten sie vorher am Stielansatz eingeschnitten werden. Danach werden sie für maximal 10 Minuten in kochendes Wasser gegeben. Die Haut sollte nun einfach abzuziehen sein. Anschließend die Masse in das Passiergerät geben. Am besten eignet sich hierfür ein Lochsieb mit einem Lochdurchmesser von 1 – 1,5 mm.